In diesem Jahr haben wir mehr denn je gespürt, dass die Besucher dringend Software und Tools einsetzen wollen, die ihnen helfen, innovativ zu sein und ihre Arbeit auf die nächste Stufe zu heben.
Die Einführung von HydroCam - der neuesten innovativen Software von Paro
Wir haben HydroCam vorgestellt, unsere neueste Software, die mit und für unsere Kunden entwickelt wurde. HydroCam markiert die letzte Stufe des Fertigungsprozesses von Hydraulikverteilern, indem es die Datei des Steuerblock Designs von HydroMan in ein automatisches Programm für eine CNC-Maschine umwandelt. Dies ermöglicht eine vollständige Digitalisierung sowohl des Designprozesses als auch der Produktion von Hydraulikverteilern.
Beim Rundgang, beim Besuch anderer Stände und bei der Teilnahme an Workshops wurde eines deutlich: Wir haben den Wendepunkt erreicht, wenn es darum geht, innovative Konzepte in praktische Anwendungen umzusetzen. Die Einbindung von Technologie in unsere Maschinen und Prozesse macht Innovation für große und kleine Unternehmen in einem nachhaltigen Tempo zugänglich.
Reale Anwendungen von Industrie 4.0 sind überall
Wir haben 2011 zum ersten Mal über Industrie 4.0 gesprochen. Damals schien es ein hehres Konzept zu sein, wenn auch etwas phantastisch und für die betriebliche Praxis unzugänglich. In diesem Jahr wurde jedoch klar, dass das Internet der Dinge (IoT) es Unternehmen ermöglicht, Technologien in ihre Arbeitsabläufe einzubinden und mit minimalen Investitionen und Anpassungen der aktuellen Prozesse neue Produkte und Dienstleistungen zu schaffen.
Das IoT ist da, und wir erleben gerade, wie die Cloud Digitalisierungsprozesse und Dinge für jedes Unternehmen zugänglich macht. So kann zum Beispiel etwas so Einfaches wie ein QR-Code auf einer Maschine ein Unternehmen in die Lage versetzen, eine Vielzahl neuer Dienstleistungen anzubieten, von der Wartung bis zur Nachsorge.
Ein weiteres Konzept, das wir mit realen Anwendungen zum Leben erweckt haben, ist Edge Intelligence. Mit Edge Intelligence können Sie jede Maschine oder Komponente intelligent machen, indem Sie einen Sensor einbetten, der Informationen liefert, die eine Leistungsverbesserung und vorausschauende Wartung ermöglichen - alles mit dem Ziel, dass die Industrie reibungsloser und schneller läuft.
Der nächste Schritt: Offene Industrie 4.0
Der nächste Schritt in der Entwicklung von Industrie 4.0 ist die Entwicklung zu einer "offenen" Industrie. Dies ist ein Thema, das eng mit unseren Werten bei Paro übereinstimmt. Offene Industrie bedeutet, dass Technologie offen bleiben sollte, um mit anderen Technologien integriert und verbunden werden zu können. Dies ist eine Abkehr von geschlossenen, proprietären, starren Systemen hin zu Software, die an die individuellen Bedürfnisse von Unternehmen angepasst werden kann, skalierbar und mit anderen Tools, die Unternehmen verwenden, kompatibel ist.
Ein weiteres Konzept, das wir kürzlich in Aktion gesehen haben, sind Digital Twins. Das türkische Unternehmen Entek, das sowohl HydroSym als auch HydroMan verwendet, verbindet andere Tools, um digitale Zwillinge zu erstellen, die gescannt und vor Ort für die Wartung und Fehlersuche überprüft werden können.
Wir glauben, dass diese Art von Interoperabilität der Schlüssel für zukünftiges Wachstum und Innovation ist.
Die Zukunft: 5G industrielle Anwendungen, KI & 3D-Druck
Eines der großartigen Dinge an der Hannover Messe ist, dass es ihr nie an zukunftsorientiertem Denken und Inspiration mangelt. Wir werden immer wieder herausgefordert, vorauszudenken und zu überlegen, wie eine neue technologische Entwicklung in unserer Arbeit eingesetzt werden kann.
Ein weiterer unserer HydroSym-Anwender, Aidro, nutzt den 3D-Druck, um eine neue Generation von Hydraulikverteilern zu entwickeln. Das leichtgewichtige Format und die möglichen neuen Formen ermöglichen neue Anwendungen. Der 3D-Druck ist derzeit sehr aktuell und in vielen Sektoren von großem Interesse, z. B. in der Medizin und im Bauwesen.
Das wirft die Frage auf: Werden unsere Werkstätten in der Zukunft alle einen 3D-Drucker enthalten, der alles druckt, was wir auf Anfrage benötigen? Vielleicht. Vielleicht wird dies in den nächsten Jahren nicht möglich sein, aber wir müssen neue Technologien annehmen, um zu lernen, wie wir sie am besten einsetzen.
Zahlreiche große Tech-Namen wie Amazon Web Services, Microsoft, Oracle, IBM, Dell, Huawei und CISCO waren anwesend und präsentierten uns nahezu futuristische Innovationen: hochentwickelte, von KI gesteuerte Roboter. Ericsson gab uns einen Einblick in die 5G-Mobilfunktechnologie, die eine neue Welt der erweiterten Mobilität, der virtuellen Realität und der maschinellen Intelligenz in der Industrie eröffnet.
Zu futuristisch und weit hergeholt? Mag sein. Aber wenn es eine Erkenntnis von der diesjährigen Hannover Messe gibt, dann die, dass die Zukunft schneller kommt, als wir es uns vorstellen können, und dass es an uns liegt, Schritt zu halten. Indem wir unsere Kunden in den Mittelpunkt unseres Handelns stellen und für sie und mit ihnen innovieren, können wir wissen, wie wir neue Technologien am besten einsetzen.