81 311/118 GD
3/8
PRE*
BAUREIHE 20
7 - INSTALLATION
Wir empfehlen, das PRE*-Ventil entweder in horizontaler Position
oder in vertikaler Position mit dem Magnet nach unten zu
installieren. Wenn das Ventil in vertikaler Position und mit dem
Magnet nach oben installiert wird, müssen Sie mögliche
Änderungen des minimalen geregelten Drucks im Vergleich zu den
Angaben in Absatz 2 berücksichtigen.
Stellen Sie sicher, dass sich keine Luft im Hydraulikkreis befindet.
In bestimmten Anwendungen kann es erforderlich sein, die im
Magnetschlauch eingeschlossene Luft zu entlüften, indem die
entsprechende Ablassschraube im Magnetschlauch verwendet
wird (siehe hierzu auch Par. 8 - 9 - 10). Vergewissern Sie sich am
Ende des Vorgangs, dass Sie die Ablassschraube wieder richtig
festgeschraubt haben.
Verbinden Sie den T-Anschluss des Ventils direkt mit dem Tank.
Fügen Sie einen beliebigen Gegendruckwert, der in der T-Linie
erfasst wurde, zu dem gesteuerten Druckwert hinzu.
Der maximal zulässige Gegendruck in der T-Leitung beträgt
unter Betriebsbedingungen 2 bar. Die Ventile werden idR. mit
Inbusschrauben auf einer ebenen Fläche befestigt, deren Ebenheit-
und Rauheitswerte gleich oder besser sind als die durch die
entsprechenden Symbole angegebenen Werte.
Wenn Mindestwerte nicht eingehalten werden, kann Flüssigkeit
zwischen Ventil und Auflagefläche austreten (= externe Leckage).
Qualität der Oberfläche
5 - ELEKTRISCHE MERKMALE
Proportionalmagnet
Der Proportionalmagnet besteht aus zwei Teilen: Rohr und Spule.
Das Rohr, das mit dem Ventilkörper verschraubt ist, enthält den
Anker, der so konstruiert ist, dass er die Reibung auf ein Minimum
hält, wodurch die Hysterese verringert wird.
Die Spule ist am Rohr befestigt und mit einer Kontermutter
gesichert. Je nach Einbauabstand kann sie um 360° gedreht
werden.
6 - ANSPRECHECHZEITEN
(ermittelt mit Mineralöl mit einer Viskosität von 36 cSt bei 50° C und
elektronischer Kontrollkarte)
Die Sprungantwort ist die Zeit, die das Ventil benötigt, um 90% des
Einstelldruckwerts nach einer schrittweisen Änderung des
Referenzsignals zu erreichen.
Die Tabelle zeigt typische Sprungantworten, die mit einem
PRE32-210 gemessen wurden, und mit einem
Eingangsvolumenstrom von Q = 50 l/min und einem Drucköl-
volumen von 2 Litern. Die Reaktionszeit wird sowohl von der
Durchflussmenge als auch vom Ölvolumen in der Rohrleitung
beeinflusst.
NENNSPANNUNG
V GS
12 24
WIDERSTAND (bei 20°C)
ohm 3.66 17.6
NENNSTROM
A 1.88 0.86
EINSCHALTZEIT
100%
ELECTROMAGNETISCHE
VERTRÄGLICHKEIT (EMV)
nach den Normen
2014/30/EU
SCHUTZKLASSE
Witterungseinflüsse (IEC 60529)
Wicklungsisolierung (VDE 0580)
Imprägnierung
IP 65
Klasse H
Klasse F
3 - MAXIMALDRUCKABSICHERUNG
Die Ventile haben eine manuell einstellbare Druckbegrenzungfunktion, welche den maximalen Systemdrucks, unabhängig vom angelegten
Magnetstrom regelt. Die Ventikonstruktion stellt sicher, dass der maximal eingestellte Druck selbst dann nicht übersteigen kann, wenn der
Magnetstrom den maximal Stromwert (I > Imax) überschreitet.
Kennwerte wurden mit einer Ölviskosität von 36 cSt bei 50°C und Q = 50 l / min ermittelt.
4 - HYDRAULISCHE DRUCKMEDIEN
Verwenden Sie Hydraulikflüssigkeiten auf Mineralölbasis Typ HL oder HM nach ISO 6743-4. Für diese Flüssigkeiten verwenden Sie
Dichtungen aus NBR (Code N). Für Flüssigkeiten vom Typ HFDR (Phosphorester) verwenden Sie Dichtungen aus FPM (Code V). Wenn Sie
andere Druckmedien verwenden, zum Beispiel HFA, HFB, HFC, wenden Sie sich bitte an unser technisches Büro.
Der Betrieb mit Flüssigkeitstemperaturen über 80°C führt zum schnellen Verfall der Qualität der Flüssigkeiten und Dichtungen. Die
physikalischen und chemischen Merkmale der Flüssigkeit müssen beibehalten werden
PRE*-025 PRE*-070 PRE*-140 PRE*-210 PRE*-350
Druckwerte bei 800 mA (bar) 27 85 147 220 365
max Druckwert mit I > I
max
(bar) 35 95 165 255 370
SPRUNGANTWORT
0 → 100% 100 → 0%
Ansprechzeit [ms] 120 90