
Proportional-Wegeventil | 4WRZ; 4WRZE 9/28
RD 29115, Ausgabe: 2024-11, Bosch Rexroth AG
statisch / dynamisch
Hysterese % <6
Technische Daten
(Bei Geräteeinsatz außerhalb der angegebenen Werte bitte anfragen!)
Druckflüssigkeit Klassifizierung Geeignete
Dichtungsmaterialien
Normen Datenblatt
Mineralöle HL, HLP, HLPD, HVLP, HVLPD NBR, FKM DIN 51524 90220
Biologisch abbaubar
▶ wasserunlöslich HETG FKM
ISO 15380
90221HEES FKM
▶ wasserlöslich HEPG FKM ISO 15380
Schwerentflammbar ▶ wasserfrei HFDU (Glykolbasis) FKM
ISO 12922 90222HFDU (Esterbasis) FKM
HFDR FKM
▶ wasserhaltig HFC (Fuchs: Hydrotherm46M,
Renosafe500;
Petrofer: UltraSafe 620;
Houghton: Safe620;
Union: CarbideHP5046)
NBR
ISO 12922 90223
Wichtige Hinweise zu Drucküssigkeiten:
▶ Weitere Informationen und Angaben zum Einsatz von anderen
Druckflüssigkeiten siehe Datenblätter oben oder auf Anfrage.
▶ Einschränkungen bei den technischen Ventildaten möglich
(Temperatur, Druckbereich, Lebensdauer, Wartungsintervalle,
etc.).
▶ Die Zündtemperatur der verwendeten Druckflüssigkeit muss 50K
über der maximalen Oberflächentemperatur liegen.
▶ Biologisch abbaubar und Schwerentflammbar – wasserhaltig:
Bei Verwendung von Komponenten mit galvanischen Zinkbe
-
schichtungen (z.B. Ausführung „J3“ oder „J5“) oder zinkhaltigen
Bauteilen können geringe Mengen gelöstes Zink in das Hydraulik
-
system gelangen und zu einer beschleunigten Alterung der
Druckflüssigkeit führen. Als chemisches Reaktionsprodukt kann
Zinkseife entstehen, welche Filter, Düsen und Magnetventile,
besonders im Zusammenhang mit örtlichem Wärmeeintrag,
zusetzen kann.
▶ Schwerentflammbar – wasserhaltig:
– Aufgrund höherer Kavitationsneigung bei HFC-Druckflüssigkei
-
ten kann sich die Lebensdauer der Komponente im Vergleich
zum Einsatz mit Mineralöl HLP bis zu 30% verringern. Um den
Kavitationseffekt zu vermindern, empfiehlt sich - sofern anla
-
genbedingt möglich - den Rücklaufdruck in den Anschlüssen T
auf ca. 20% der Druckdifferenz an der Komponente anzu
-
stauen.
– In Abhängigkeit der eingesetzten Druckflüssigkeit darf die
maximale Umgebungs- und Druckflüssigkeitstemperatur 50°C
nicht übersteigen. Um den Wärmeeintrag in die Komponente
zu reduzieren, ist bei Proportional- und Regelventilen das
Sollwertprofil anzupassen.